Patienten- Aufklärung zur Mesotherapie

In geschulten Händen ist die Mesotherapie ungefährlich und ruft nur selten Nebenwirkungen hervor, die eine Beendigung der Behandlung erforderlich machen. Unerwünschte Effekte sind Einstichschmerzen, lokale Rötungen, Jucken oder allergische Reaktionen, Kreislaufkollaps bei ängstlich-sensiblen Patienten, Hautgranulome,- nekrosen (sehr selten) oder -pigmentstörungen, Infektionen (sehr selten), Nervenschaden (extrem selten). Relativ häufig: Hämatombildung (=Bluterguss, Therapiepause bis zum völligen Verschwinden notwendig), oberflächliche Kratzer.
Zur Verminderung des Einstichschmerzes kann mit Mesotherapie-Pistolen gearbeitet werden und/oder vorher eine Betäubungscreme aufgetragen werden. Der Einsatz einiger Wirkstoffe erfolgt im off-label Bereich, d.h. andere Indikation oder Anwendungsweise (z.B. Calcitonin). Vom Patienten zu beachten ist:

Vor der Behandlung:

  1. zwei Tage vor der Mesotherapie kein Aspirin oder Enzympräparate einnehmen
  2. Dauermedikation angeben (z.B. Marcumar), Vorerkrankungen angeben.
  3. Allergien und Unverträglichkeiten angeben, Neigung zu Keloiden ?
  4. Hautreinigung nur mit Wasser und Seife, keine Pflegecremes, Körpermilch oder-puder auf die zu
    behandelnde Stelle geben. Im Gesicht bitte möglichst ohne Make up erscheinen.
  5. keine Impfungen vor der Mesotherapie

Nach der Behandlung:

1. 24 Stunden die behandelten Bereiche nicht unnötig oft berühren, erst danach übliche Hautpflege
2. 3 Tage keine Vollbäder, Sauna, Massagen, Packungen oder Lymphdrainagen
3. 3 Tage keine Sonnenbäder oder Solarium, danach nur mit hohem Lichtschutzfaktor (>30)
4. keine gefärbten, neuen oder enge Kleidungsstucke im behandelten Bereich
5. keine Salben oder Puder, wenn nicht vom Arzt verschrieben
6. keine Röntgenbestrahlung oder Elektrotherapie innerhalb der nächsten 3 Tage

Ich habe die Information gelesen und bin damit einverstanden. Ich wünsche die
Behandlung mit Mesotherapie.